Der Befreiphone Schwachsinn
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So, nachdem der sogenannte Wettbewerb vorbei ist, kann ich einmal drüber berichten, denn ich wollte nicht dran teilnehmen.
Das ganze war eine Aktion vom Apple Magazin “Macnotes“. Es wurde als Preis ein ungelocktes iPhone unter denjenigen ausgelobt, die mit dem Begriff “Befreiphone” bei Google auf Platz 1 landen. Herausgekommen ist eine beispiellose Werbekampagne für das Magazin selbst.
Denn: Für den Preis eines iPhones, etwa 500-700 Euro, bekamen die Macher von Macnotes einen Berg voller wertvoller Backlinks und jede Menge Aufmerksamkeit. Das hätte für den Preis keine PR-Firma oder Backlink-Verkäufer besser machen können. Das Magazin selbst spricht von Domain- und Subdomainregistrierungen im dreistelligen Bereich. Berichtet wurde über die Aktion in Online- und Printmedien wie Bild, Welt usw.
Und auch die namhaftesten Blogger und Firmen sind wie die Lemminge dieser Werbeaktion hinterhergerannt und haben kostenlos die Werbetrommel für Macnotes gerührt. Ob das ganze nun aus Schnäppchenmentalität oder wirklichem Wettkampfgeist heraus passiert ist, sei dahingestellt. Fakt ist, dass die Wenigsten das ganze einmal kritisch betrachtet haben. Und Fakt ist auch, dass durch das einstreuen unsinniger Befreiphone Links die Qualität des normalen Contents bei manch respektabler Seite gelitten hat.
Kleines Detail am Rande: Der Begriff “Befreiphone” ist nun 190.000 mal in Google zu finden. Und nun ratet mal, wer die Domain befreiphone.de innehat und sich damit ein weiteres wertvolles Handelsobjekt erschaffen hat …


Randolf
Am 30. September 2008 um 06:07 Uhr
Ich sag mal Danke für die Blumen, auch wenn der Titel etwas negativ klingt
P.S. wäre es richtiger gewesen, wenn jemand Fremdes die befreiphone.de registriert hätte? Das hätte ich persönlich als riesen Dummheit gesehen – immerhin ist der Begriff ja auch von uns ‘erfunden’ worden…
jan
Am 11. Oktober 2008 um 19:49 Uhr
naja, den link hast du ihnen jetzt trotzdem gegeben. damit haben sie auch bei dir abgestaubt.