Beeindruckendes und Kurioses

Eine sehr beeindruckende Darstellung aller Erdbeben 2011 in Japan. Das Erdbeben, das Fukushima zerstört hat, ist gewaltig und hat das komplette restliche Jahr Nachbeben zur Folge. Man sieht am Graphen, dass die Gegend wohl irgendwie dauerhaft instabil geworden ist, die Gerade, die die Anzahl der Beben angibt, hat nach dem großen Beben eine stärkere Steigung.

Zur Erklärung der kleinen “Einschlagspunkte”. Der Radius des Kreises ist die Magnitude, also z.B. 7,8. Die Linie innerhalb des Kreises zeigt die Tiefe, zeigt die Linie nach rechts, ist das Epizentrum nicht tief, zeigt sie nach unten, ist sie sehr tief. Von 0 bis 700km.

Zusätzlich gibt es als akustischen Hinweis für jedes Erdbeben einen kleinen “Beat”. Je stärker das Beben, desto lauter das Geräusch.

So richtig los geht’s ab 1:40.

 

Ein Tüftler namens Jorge Jimenez hat ein Verfahren perfektioniert, menschliche Haut aus dem Computer in Echtzeit zu generieren. Und zwar so realistisch, dass man selbst bei voller HD-Auflösung keinen Unterschied mehr zu einem echten Menschen erkennt. Am besten, ihr seht euch das in diesem Video einmal selbst an. Wie gesagt: Das kommt alles aus dem Computer!

(lasst das Video ein bisschen vorladen, es ist ein 1080p-Video und dementsprechend groß).

In seinem Blog kann man die Rendering Engine übrigens herunterladen und es selbst probieren, einen kräftigen Rechner vorausgesetzt.

Spannend wird es aber erst, wenn man sich die weiteren Möglichkeiten einer solch realistischen Generierung in Echtzeit vorstellt: Die Bewegungen von Schauspielern oder Fernsehsprechern könnten per Motion-Capturing aufgezeichnet und auf solche künstlichen Gesichter gelegt werden. Vielleicht müssen bald Schauspieler für den Besuch einer Talkshow gar nicht mehr vor Ort sein und machen aus der Lizenzierung ihres Aussehens ein einträgliches Geschäft?

Übrigens: Die Glatze im Video zeigt: Es gibt noch einen letzten Stolperstein bei der Erstellung von künstlichen Schauspielern. Die wirklich realistische Darstellung von 75.000 bis 150.000 Haaren auf dem menschlichen Kopf ist bisher noch niemanden zufriedenstellend gelungen.

 

Ein ganz grandioses Video habe ich auf Vimeo gefunden. Mittels einer Canon 5D Mark II Fotokamera wurden tausende Bilder vom Yosemite Nationalpark in den USA gemacht und zu einem atemberaubenden Zeitrafferfilm zusammengefügt.

Besonders spektakulär ist dabei die Verwendung einer sich automatisch bewegenden Kameraschiene der Firma Dynamic Perception, die die Kamera Millimeter für Millimeter vorwärts schiebt. Somit wird trotz Zeitraffer ein langsamer Kameraschwenk oder eine Kamerakranbewegung vollführt.

Und so richtig beeindruckend werden die Bilder nachts. Dort werden die Vorteile einer digitalen Fotokamera deutlich, wenn man den Park und das Universum am Himmel und die Drehung der Erde in HDR-Aufnahmen sieht.

Schaut es euch an, am besten in Vollbild und mit aufgedrehten Boxen:

Das Ganze nennt sich Project Yosemite und wurde von Sheldon Neill and Colin Delehanty ins Leben gerufen. Kurios: Beide kannten sich vorher nicht und haben sich erst durch die tolle Videoarbeit auf Vimeo kennengelernt.

Wer sich dafür interessiert, wie solche Video gemacht werden: Hier haben die beiden noch ein “Behind the Scenes” veröffentlicht.

Das Aachener Osterbrot (Poschweck) wurde im Mittelalter Bäckerstammkunden kostenlos zur Fastenzeit überreicht. Da dies irgendwann zu kostspielig wurde, verlangten die Bäcker irgendwann Geld dafür, was Unmut in der Bevökerung hervorrief. 1760 zwang das Magistrat die Bäcker weiterhin zu kostenloser Verteilung. Diverse Weigerungen endeten in Krawallen. Erst 1888 wurde das “Freibrot” abgeschafft.

Alle bisherigen Aachen Facts findest du hier

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Schönes YouTube-Video mit maximalen Nerd-Faktor: Mythbuster Adam Savage lässt geschützt in einem Faradayschen Käfig Hochspannungsstromblitze auf sich niederprasseln, die die Titel-Melodie von Doctor Who erzeugen. Einem der Top-Kommentatoren bei YouTube ist nichts mehr hinzuzufügen: “I think I just nerded all over the floor.

PS: Gefunden auf dem Science Blog Astrodicticum Simplex, in dem der promovierte Astronom Florian Freistätter spannende Einblicke in seine wissenschaftliche Welt gibt. Auch für Nicht-Nerds interessant :-)

Patrick Geberth gefällt dieser Artikel