Archiv der Kategorie CSS

Vor ein oder zwei Jahren wäre ich absolut dafür gewesen, möglichst flexible oder „fluid“ Designs zu erstellen. Die Idee dahinter ist, dass man sämtliche Pixelwerte im CSS in relativen Größen (z.B. em) angibt, damit sehbehinderte Mitbürger mit der Textzoomfunktion, die sich auf alle em-Werte bezieht, die Webseite vergrößern können. Mitunter begehen manche Webdesigner einen ziemlichen Krampf, um alles bis hin zu Videos und Bildern in relativen Größen zu übertragen, wie man z.B. hier sieht (macht einfach mal das Browserfenster kleiner). Schön, wenn man dafür Zeit hat.
Aber vor besagten ein bis zwei Jahren waren die Browser noch älter und der IE6 ein ziemlicher Platzhirsch. Und dieser Browser ist der einzige, für den man solche Verrenkungen noch braucht. Alle modernen Browser haben standardmäßig einen Zoom aktiviert, der die ganze Seite größer rendert. Der klassische Textzoom ist nur noch eine Sonderfunktion.
Darüberhinaus erscheint es mir total widersinnig, bei einem Medium was vom ersten Photoshop Layout bis zur fertigen Seite auf Pixel ausgelegt ist, beim CSS Code relative Werte zu benutzen. Die Geräte, die sowas darstellen, die sollen aus den Pixeln das Beste machen. Und das tun sie auch, wie bereits gennante moderne Browser oder z.B. das iPhone, dass sich die Seiten in die richtige Größe rendert.
Jemand anderer Meinung? Schreibt mir gerne einen Kommentar


Da fährt Microsoft aber jetzt schwere Geschütze auf, um den neuen IE8 in besserem Licht darzustellen. Auf der Microsoft Seite gibt eine ausführliche Beschreibung und ein “comparison chart”, also eine Gegenüberstellung vom IE8 mit anderen Browsern.
Was zunächst auffällt: Die wohl derzeit schnellsten und zuverlässigsten Browser Opera und Safari sind nicht mit von der Partie, vermutlich aus dem guten Grund, dass sie den IE8 ziemlich alt aussehen lassen würden. Schade, immerhin ist Apple mit seinem Safari so ehrlich und zeigt auf der Produktseite, dass er unter Windows schneller ist, als unter Mac OS X. Obwohl, ob das so klug ist?
Aber eigentlich sollten Firefox und Chrome den IE8 auch alt aussehen lassen, also schauen wir uns diese Gegenüberstellung einmal an. Neben vielen subjektiven Informationen und schlichten Lügen find ich dieses hier besonders lustig:
Firefox and Chrome have more support for emerging standards like HTML5 and CSS3, but Internet Explorer 8 invested heavily in having world-class, consistent support for the entire CSS2.1 specification.
Moment mal… das ist also ein Wahnsinnsvorteil, dass der IE8 jetzt (erst) jahrelange Standards unterstützt, während die anderen Browser schon viel weiter sind? Bitte?
Sure, Firefox may win in sheer number of add-ons, but many of the customizations you’d want to download for Firefox are already a part of Internet Explorer 8 – right out of the box.
Soso, der Firefox ist durch Plugins erweiterbar. Der IE8 räumt auch hier ab, denn er hat viele der Funktionen schon von Haus aus drin. Und die anderen… äh … nicht. Und eine Pluginfunktion? ääääh…. nicht.
Und zu guter Letzt:
Internet Explorer 8 is more compatible with more sites on the Internet than any other browser.
Ahahahahahahaha. Kein Kommentar.
Was ist aber mit den richtigen Vergleichen? Was ist mit der Geschwindigkeit der JS Engine? Was ist mit dem Acid3 Test, der die Webstandardkonformität für die nächste Generation testet? Aus gutem Grunde sind die da nicht drin. Denn dort versagt der IE8 wiedermal kläglich und auch die JS Geschwindigkeit ist eine der langsamsten im Testfeld.

(Safari4 hat 100/100, Firefox 3 hat 72/100 und in der neuen Version 96)
Wir in Europa können da von Glück sagen, dass er in der nächsten Windowsversion aus wettbewerbsrechtlichen Gründen nicht mehr enthalten sein wird. Die Frage hierbei ist nur: WIE können sich die Käufer einen Browser herunterladen, wenn sie keinen Browser haben?
Mein Fazit zum IE8: Hervorragend, Microsoft veröffentlich endlich mal einen Browser. Der IE hat einen Status erreicht, indem man ohne viele Bugs Webseiten schauen kann. Diesen Status hätten sie schon in Version 6 haben können. Diesen Status haben die Mitbewerber schon seit Jahren erreicht und diese wenden sich schon den neuen Technologien zu, bei den neuen Technologien sieht es beim IE aber noch ganz düster aus.


Eigentlich sollte ich mich als HTML-Knecht ja freuen. Nach einer Beschwerde von der Operamachern wird die EU Microsoft dazu zwingen, das Monopol des IE auf Windows Betriebssystemen zu beenden. Es könnte z.B. so aussehen, dass die Benutzer bei der Installation eine Auswahlliste mit den beliebtesten Browsern zu sehen bekommen. Ganz schnelle Füchse sind das, die EU, hat ja nur 10 Jahre gedauert, seit MS sein Monopol ausnutzt.
Jetzt stellt sich mir die Frage: Wer entscheidet, was für Browser in diese Liste rein sollen? Jonathan Todd, Sprecher der EU-Kommission sagt es kommen Firefox, Safari, Google Chrome und Opera in Frage.
Was für ein Schwachsinn, wenn wir den Fehler machen und Regierungsheinis das entscheiden lassen, ist Hopfen und Malz eh verloren. Wie kommt der Herr eigentlich auf seine Aufzählung?
Opera? Ich persönlich hasse Opera. Benutzt niemand, die Verbreitung liegt bei 2% und haben einen proprietäre Rendering Engine.
Safari? Benutzen mit Webkit immerhin eine freie Rendering Engine und ist für Apple User der beste Browser. Das ist auch der Haken. Verbreitung liegt bei 2%, wenn man da Apple User abzieht kann man die Windows-Safari-Nutzer an einer Hand abzählen.
Google Chrome – Also bitte. Als ob wir den Typen nicht schon genug Daten in den Rachen werfen. Und eine Verbreitung von 0,8% ist auch nicht wirklich ein Argument.
Im Grunde bin ich momentan ganz zufrieden mit der jetzigen Situation. Der IE6 liegt im Sterben und der IE7 ist zwar nicht perfekt, aber immerhin schon ein wenig zeitgemäßer. Der IE8 ist zwar immernoch der Versager des Acid-Tests, aber er schafft für einen IE schon erstaunlich viele Standards. Und als zweiter großer Browser ist da der Firefox. Die Verteilung im Moment ist bei 50 zu 40 bei IE und FF, die restlichen 10 teilen sich oben genannte und ein paar Exoten.
Was mal sinnvoll wäre, wenn auch utopisch: Man zwingt alle die mitspielen wollen, dass sie sich auf eine Rendering Engine einigen, welche auch immer.

25. Februar 2009
Kategorien
CSS,
HTML,
Webdesign
Tags
Browser, Chrome, EU, Firefox, Google, Internet Explorer, Microsoft, Opera, Safari

Einfacher gehts nicht. Man braucht kein Javascript oder ähnliches. Es reicht eine simple CSS Angabe. Man braucht nur eine Ladegrafik, die kann man sich hier generieren lassen. Und dann ins CSS:
.klasse img
{
background: white url(’Images/Loading.gif’) no-repeat center;
}
Mit .klasse sollte man vorher das Ganze auf einen Bereich, wie z.B. Thumbnails einer Galerie, beschränken. (via)


Font Stacks, also ein „Stapel Fonts“, ist die Idee, anstatt der Standardwebschrift eine Reihe von Fonts aufzurufen, beginnend mit dem schönsten und an letzter Stelle steht der Webfont, in der Hoffnung, der Besucher hat möglichst schöne Fonts installiert.
Vorteile an dieser Sache sind, dass man neben allerlei schönen Schriften auch alle Systemschriften aller Systeme der Reihe nach abklappern kann.
Beginnen könnte man z.B. in dem man den teuren und edlen Font „Frutiger“ einbindet, dann folgt „Segoe“, die Neueintwicklung von Microsoft für Vista, welcher bekanntlich ein billiger Abklatsch von Frutiger ist, aber immer noch gut aussieht. Dann könnten Fonts nach eigenem Geschmack folgen, die den vorangenannten leider nur ähnlich sehen, aber immer noch besser sind als Systemfonts. Und zu guter Letzt folgen die Systemfonts, z.B. Arial und Helvetica. Und selbst hier kann man was verbessern, indem man erst schöne Versionen von Helvetica nimmt und später die Arial. Besitzer eines Macs oder einer Creative Suite haben meist schöne Helvetica Versionen dabei. Übrigens, Arial ist auch nur wieder eine schamlose Microsoftkopie von der Helvetica. Die machen sowas scheinbar öfter.
Wenn man möchte, kann man dann noch seltenere Systemfonts einbinden, wie das Linux Pendant für die Arial, die Liberation. Ganz zum Schluss folgt noch die font-family, für den unwarscheinlichen Fall, dass niemand die genannten Schriften installiert hat.
So könnte das ganze aussehen:
font-family: Frutiger, "Frutiger Linotype", "Segoe", "Helvetica Neue", "Liberation Sans", "Nimbus Sans L", Helvetica, Arial, sans serif;
Erst die guten Kaufschriften, dann die Vistaschrift, dann kommt eine der Systemschrift aber nicht mehr der Starterschrift ähnliche, dann Unixfonts und dann Systemschriften. Ist jetzt nur mal ein Beispiel auf die Schnelle, probiert ein wenig rum.
Nachteile
Diese Art der Einbindung von CSS Fonts birgt allerdings einige Nachteile:
Man kann keine verbindlichen Entwürfe an seine Kunden verschicken.
Die Schriften haben alle unterschiedliche x-Höhen, Laufweiten, etc. Also kanns da schnell einem mal das Design zerhauen, wenn man denn so gestalten sollte, dass die Schriften so essentiell sind. Befehle für z.B. die x-Höhe wie font-size-adjust sind für Produktivseiten nicht nutzbar.
In Browsern oder Systemen, die kein Anti-Aliasing für die Browserfonts bieten, wirken die Kaufschriften schnell verkrüppelt, da sie nicht die Eigenschaften einer Arial mitbringen, auf die Bildschirmlesbarkeit ausgelegt zu sein.
Fazit
Alles in allem zumindest mal was neues, um etwas frischen Wind in die langweilige Webfontriege zu bringen, aber immer die Nachteile im Hinterkopf haben


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