Archiv der Kategorie Fernsehen

Ein tropischer Wirbelsturm ist ein Hooligan

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Frage

oder b) ein Hurrikan?

Welche Ausgeburt der Hölle hat eigentlich zuerst damit begonnen, diese dämlichen Gewinnspielfragen in jede Sendung einzubauen? Saudumme Fragen die selbst die dümmste Zielgruppe beanworten kann. Und jetzt stellen wir uns vor, da rufen dann 40.000 Leute an. realistische Zahl, wenn wir mal eine gute Einschaltquote von 4 Mio annehmen sind das 1%. Diese ach-so-einfachen Gewinnfragen kosten jeden Anrufer 49 Cent und schon sind wir bei 20.000 Euro Einnahmen für den Sender, der dafür großzügigerweise einen 300 Euro Flachfernseher verlost.

Einfache Rechnung zum Geldvermehren, nicht wahr? Kein Wunder das diese Pest dann so um sich greift. Und es wundern sich dann noch Sender, dass ihre Aktien, Quoten und wasweissich in den Keller rauschen? Mich nicht. Kackgewinnspiele, Kackfilme, Werbung an allen Ecken und Enden. Da wunderts doch keinen, dass ich mir meine Filme nur noch auf DVD anschaue und meine News aus dem Netz hole.

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28. Januar 2009

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Fernsehen, Werbung

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Warum Deutschland bei der Verschmelzung der Medien Schlusslicht werden wird

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Television

Es ist schon aufregend, wie durch das Internet Jahrhunderte alte Medienstrukturen aufgebrochen werden. Den Massenmedien, die in letzter Zeit eigentlich nur Wiederkäuer von Regierungserklärungen geworden sind, stehen Millionen von Blogs gegenüber, die im Einzelnen zwar subjektive Meinungen bringen, aber in der Masse der Meinungsbildung dienen, weil man differenzieren kann und jede Seite anhört. Hat schon einigen Hass von Journalisten gebracht, vermutlich weil sie ihre Felle wegschwimmen sehen.

Und auch Magazine bekommen erheblich Konkurrenz von Onlinependants, die schneller, flexibler und meist billiger sind. Dementsprechend brechen bei allen Printprodukten die Auflagen ein.

Da hilft eigentlich kein Jammern oder Wehren. Die starren deutschen Verlage sollten sich mit der neuen Welt arrangieren und neue Produkte anbieten, anstatt zu jammern.

TV im Web

Aber die Intention meines Beitrages ist eine andere. Und zwar diese: Während der Rest der Welt, insbesondere Amerika, die Zukunft des TV testen, wird eben diese durch eine Grundsatzentscheidung des obersten Gerichts in Deutschland unter Strafe gestellt. Es wurde jetzt der P2P Dienst „Cybersky TV“ verboten (und mit der Begründung wohl alle zukünftigen Entwicklungen), weil man damit auch geschütztes TV Material an andere Leute verteilen kann. Mit diesem Verbot ist zwar nun Premiere ganz toll geschützt, andererseits hat man somit auch der Grundlage für den Schritt des TV ins Web schwere Steine in den Weg gelegt.

Andererorts ist dies noch nicht verboten und mittels P2P-Fernseh-Programmen wie z.B. Joost werden Fernsehprogramme (auch legale die Extra für diesen Zweck ausgestrahlt werden) verteilt und in allen Enden der Welt gesehen. Der Schritt vom klassischen TV zum globalen Internetfernsehen. Die ist mit dem Verbot leider in Deutschland unmöglich geworden. Schade! Hoffen wir mal, dass die Sender das gesetzlich verordnete Stillsitzen nicht ebenso bereuen werden, wie ihre Printmagazinkollegen.

CNN goes Facebook

Ein nettes Detail am Rande der derzeitigen Präsidentenvereidigung in den USA:

cnnfacebookCNN triftt auf Facebooks Social Community. Ob Youtube, Joost, oder dieses hier. Amerika machts vor, Deutschland machts kaputt

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20. Januar 2009

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Fernsehen, Netzwelt, Printdesign, Web2.0

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Frühling, Sommer, Herbst, Winter … der Preis bleibt

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Bild der Band Trio

Über das neue Design von RWE mag und wird man sich ordentlich streiten (vorweg gehen), aber ist euch darüber hinaus die Fernsehwerbung aufgefallen? Diese komischen Pappfiguren, die einem vorsingen, wie lange der neue Schein-Öko-Mogeltarif von RWE seinen Preis halten kann? Richtig, das sind Trio (Trio? Drei Jahre Strom? Absicht?) aus den 80ern mit ihrer bekannt beschränkten Musik. Haben die Geldnot, dass sie sich vor den Karren dieses Unternehmens spannen lassen? Für mich persönlich jedenfalls, ist diese Werbung wie das neue CI ein Griff ins Klo

(Bild unter GNU Lizenz, Original hier)

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14. Januar 2009

Kategorien

Design, Fernsehen, Printdesign, Werbung

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TV-Sender, die die Abspänne wegschneiden

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Television

Ich hasse es. Wirklich. Wie die Pest. Ich bin jemand, den die Abspänne interessieren, ich bleibe im Kino bis zum Ende sitzen (oft kommt ja nach dem Abspann sogar noch was) und lese (überfliege) alles was da steht. Oft findet man interessante Namen oder erfährt, welche Musik verwendet wurde.

Ich krieg´ regelmäßig einen Hass, wenn ich Filme im TV schaue und ein guter Film mit einem guten Übergang in den Abspann mitten in der Filmmusik SCHNIPP einfach unterbrochen wird. Einzige Ausnahme sind (manchmal) die öffentlich-rechtlichen. Meine DVD Sammlung ist mittlerweile so groß, dass ich ohnehin fast jeden guten Film auch so, werbefrei und mit Abspann schauen kann.

Wie geht es euch, nervt euch das auch?

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4. Januar 2009

Kategorien

Fernsehen

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Virales Marketing: Der Tag an dem die Erde stillstand

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der tag an dem die erde stillstand screens

Ich habe ja eine These: Kinofilme die besonders stark beworben werden und für deren Marketing richtig Geld ausgegeben wurde, sind meistens ganz große Kacke. Der letzte Film, bei dem mir das aufgefallen ist, war „Der Goldene Kompass“. Die ersten Kritiken vom Remake „Der Tag an dem die Erde stillstand“ trudeln ein und scheinen meine These wiedermal zu bestätigen.

Zunächst sind mir hier in der Stadt Plakate aufgefallen. Das Kinoplakat und darauf der Titel „Der Tag an dem Aachen stillstand“. Ich musste zweimal dran vorbeifahren, um sicher zu gehen, dass ich mich nicht verlesen hatte. Aber tatsächlich: Scheinbar haben sie für jede größere Stadt eigene Plakate drucken lassen. Kostet natürlich mehr, als deutschlandweit die Gleichen aufzuhängen. Und wenn die das schon für Aachen machen… immerhin kratzen wir mit der Einwohnerzahl geradenochso an der Definitionsgrenze für „Großstadt“. Und ich frage mich grad, wie die Plakate mit dem äußerst schmalen Titel wohl in Georgsmarienhütte aussehen würden? Naja …

Zusätzlich steht bei uns im Kino ein RIESEN Pappdisplay (nein, kein Monitordisplay) im Kino. In diesem werden die Buchstaben des Titels von innen mit einem Blitzlicht bestrahlt. War bestimmt nicht billig. Die armen Kassiererinnen, die dem den ganzen Tag gegenüber sitzen müssen. Und meinen Gruß an die Epileptiker.

Weiterhin laufen im Fernsehen gefakte Fernsehberichte (siehe Bild oben) über allerlei Katastrophen als kurze Einblender. Da wollte wohl jemand ganz smart einen auf Orson Welles machen. Naja die Idee ist ganz gut, macht neugierig und ist nett umgesetzt. Muss man Ihnen lassen. Aber so richtig funktionierendes virales Marketing ist das nicht, da haben die Cloverfields, Blair Witch Projects einst und andere einen besseren Job gemacht.

Das die Kritiken erst so spät eintrudeln ist übrigens die Folge einer immer öfter vorkommenderen Unart:
Oftmals gehen teure Kampagnen einher mit Journalistenembargos. Sie müssen unterschreiben, dass sie bis kurz vor Erscheinen nichts schreiben. Absolut zum Kotzen ein solches Gebahren. Scheinbar haben manche Filmemacher zurecht Angst vor schlechter Kritik.

Naja, ich werd den Film mal auf mich zukommen lassen, wenn sich die Gelegenheit bietet. Aber so wie es bei den Kritiken aussieht, wird der vermutlich ohnehin zeitnah im Abendprogramm bei RTL2 irgendwann nach Frauentausch auftauchen.

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Guitar Hero Werbung mit Heidi Klum

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Ein Mann mit einer Gitarre

Was denken sich Werbetreibende eigentlich bei sowas? Da hüpft eine Blondine mit dem Guitar Hero Spielzeug durch die Gegend (es ist, kaum zu glauben, Heidi Klum die sich dieses Jahr zum 100sten Mal für Werbegeld prostituiert) und im Hintergrund läuft Effektvoll “Bob Seger – Old time Rock and Roll”. Und klein darunter (wirklich ganz klein) steht, dass dieser Song nicht für Guitar Hero erhältlich ist. Grandios.

Ach übrigens, wer immer über das prüde Amerika lästert sollte sich die Deutsche und die Amerikanische Version mal genau ansehen ;)

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