Archiv der Kategorie HTML

Evolution im Webdesign

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internet_explorer1

Auf designreviver.com gibt es eine schöne kurze Übersicht, über die bisherige Evolution im Webdesign, von den ersten Textwüsten bis hin zu Internet auf dem Handy.

Wenn man mal überlegt, im Grunde hat sich die Technik nur wenig verändert, nur die Geschwindigkeit der Leitungen und die kreativen Köpfe haben gehörig was geändert. Das HTTP Protokoll, das uns die Daten liefert, ist schon 13 Jahre alt, HTML4 schon 12 Jahre und auch der Ajax Request, mit dem viele jQuery Spielereien erst so richtig pepp bekommen, hat schon viele Jahre auf dem Buckel. Das was man heutzutage in Photoshop kann, hätte man theoretisch auch schon mit Version 6 oder kleiner gekonnt. Das alles hat sich von ein paar Textwüsten zu einem neuen Medium entwickelt, wovon Science-Fiction Autoren mal geträumt haben. Und in was für einem Zeitraum! Immer wieder faszinierend, wenn man dran zurückdenkt.

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15. August 2009

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Computer, HTML, Webdesign

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Windows Internet Explorer 8: Get the facts

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ie8

Da fährt Microsoft aber jetzt schwere Geschütze auf, um den neuen IE8 in besserem Licht darzustellen. Auf der Microsoft Seite gibt eine ausführliche Beschreibung und ein “comparison chart”, also eine Gegenüberstellung vom IE8 mit anderen Browsern.

Was zunächst auffällt: Die wohl derzeit schnellsten und zuverlässigsten Browser Opera und Safari sind nicht mit von der Partie, vermutlich aus dem guten Grund, dass sie den IE8 ziemlich alt aussehen lassen würden. Schade, immerhin ist Apple mit seinem Safari so ehrlich und zeigt auf der Produktseite, dass er unter Windows schneller ist, als unter Mac OS X. Obwohl, ob das so klug ist? ;-)

Aber eigentlich sollten Firefox und Chrome den IE8 auch alt aussehen lassen, also schauen wir uns diese Gegenüberstellung einmal an. Neben vielen subjektiven Informationen und schlichten Lügen find ich dieses hier besonders lustig:

Firefox and Chrome have more support for emerging standards like HTML5 and CSS3, but Internet Explorer 8 invested heavily in having world-class, consistent support for the entire CSS2.1 specification.

Moment mal… das ist also ein Wahnsinnsvorteil, dass der IE8 jetzt (erst) jahrelange Standards unterstützt, während die anderen Browser schon viel weiter sind? Bitte?

Sure, Firefox may win in sheer number of add-ons, but many of the customizations you’d want to download for Firefox are already a part of Internet Explorer 8 – right out of the box.

Soso, der Firefox ist durch Plugins erweiterbar. Der IE8 räumt auch hier ab, denn er hat viele der Funktionen schon von Haus aus drin. Und die anderen… äh … nicht. Und eine Pluginfunktion? ääääh…. nicht.

Und zu guter Letzt:

Internet Explorer 8 is more compatible with more sites on the Internet than any other browser.

Ahahahahahahaha. Kein Kommentar.

Was ist aber mit den richtigen Vergleichen? Was ist mit der Geschwindigkeit der JS Engine? Was ist mit dem Acid3 Test, der die Webstandardkonformität für die nächste Generation testet? Aus gutem Grunde sind die da nicht drin. Denn dort versagt der IE8 wiedermal kläglich und auch die JS Geschwindigkeit ist eine der langsamsten im Testfeld.

acid3-internet-explorer

(Safari4 hat 100/100, Firefox 3 hat 72/100 und in der neuen Version 96)

Wir in Europa können da von Glück sagen, dass er in der nächsten Windowsversion aus wettbewerbsrechtlichen Gründen nicht mehr enthalten sein wird. Die Frage hierbei ist nur: WIE können sich die Käufer einen Browser herunterladen, wenn sie keinen Browser haben?

Mein Fazit zum IE8: Hervorragend, Microsoft veröffentlich endlich mal einen Browser. Der IE hat einen Status erreicht, indem man ohne viele Bugs Webseiten schauen kann. Diesen Status hätten sie schon in Version 6 haben können. Diesen Status haben die Mitbewerber schon seit Jahren erreicht und diese wenden sich schon den neuen Technologien zu, bei den neuen Technologien sieht es beim IE aber noch ganz düster aus.

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22. Juni 2009

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CSS, HTML, Webdesign

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EU zwingt Microsoft zur Browservielfalt

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Eigentlich sollte ich mich als HTML-Knecht ja freuen. Nach einer Beschwerde von der Operamachern wird die EU Microsoft dazu zwingen, das Monopol des IE auf Windows Betriebssystemen zu beenden. Es könnte z.B. so aussehen, dass die Benutzer bei der Installation eine Auswahlliste mit den beliebtesten Browsern zu sehen bekommen. Ganz schnelle Füchse sind das, die EU, hat ja nur 10 Jahre gedauert, seit MS sein Monopol ausnutzt.

Jetzt stellt sich mir die Frage: Wer entscheidet, was für Browser in diese Liste rein sollen? Jonathan Todd, Sprecher der EU-Kommission sagt es kommen Firefox, Safari, Google Chrome und Opera in Frage.

Was für ein Schwachsinn, wenn wir den Fehler machen und Regierungsheinis das entscheiden lassen, ist Hopfen und Malz eh verloren. Wie kommt der Herr eigentlich auf seine Aufzählung?

Opera? Ich persönlich hasse Opera. Benutzt niemand, die Verbreitung liegt bei 2% und haben einen proprietäre Rendering Engine.

Safari? Benutzen mit Webkit immerhin eine freie Rendering Engine und ist für Apple User der beste Browser. Das ist auch der Haken. Verbreitung liegt bei 2%, wenn man da Apple User abzieht kann man die Windows-Safari-Nutzer an einer Hand abzählen.

Google Chrome – Also bitte. Als ob wir den Typen nicht schon genug Daten in den Rachen werfen. Und eine Verbreitung von 0,8% ist auch nicht wirklich ein Argument.

Im Grunde bin ich momentan ganz zufrieden mit der jetzigen Situation. Der IE6 liegt im Sterben und der IE7 ist zwar nicht perfekt, aber immerhin schon ein wenig zeitgemäßer. Der IE8 ist zwar immernoch der Versager des Acid-Tests, aber er schafft für einen IE schon erstaunlich viele Standards. Und als zweiter großer Browser ist da der Firefox. Die Verteilung im Moment ist bei 50 zu 40 bei IE und FF, die restlichen 10 teilen sich oben genannte und ein paar Exoten.

Was mal sinnvoll wäre, wenn auch utopisch: Man zwingt alle die mitspielen wollen, dass sie sich auf eine Rendering Engine einigen, welche auch immer.

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25. Februar 2009

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CSS, HTML, Webdesign

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target=”_blank” oder nicht?

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tabs

Erstmal vorab: Wusstet ihr, dass es vollkommen egal ist, ob man target=”_blank” oder target=”_karlheinz” schreibt? Beides öffnet ein neues Fenster.

Bei xhtml als invalide bestraft und schon vor 10 Jahren als “Design mistake” gebranntmarkt (danke an Peter Kröner für den interessanten Artikel) sollte jeder gute Webdesigner darauf verzichten, den Surfer zu bevormunden und ihm aufzuzwingen, wann ein neues Fenster aufzugehen hat.

Sollte…. Naja…. das Hauptargument ist wie gesagt die Bevormundung und die Tatsache, dass heute jeder gute Browser Tabs beherrscht und auch jeder weiß wie das geht. Jeder? Bei weitem gefehlt. Der IE6 hat zum Zeitpunk des Artikels immer noch 20% Marktanteil und außer uns Internetgeeks gibts recht wenige Leute, die so virtuos mit den Tabs klimpern können.

Denke ich an meinen Vater im Rentenalter, der erst seit 2 Jahren einen PC besitzt, so werden Tabs niemals zu ihm durchdringen, weil er einfach nicht genug Zeit vor dem Rechner verbringt um unsere Profitricks mitzubekommen. Oder auch meine Freundin, die das Netz nur zur gelegentlichen Informationsbeschaffung oder zum Verweilen in ihrem Lieblingforum benötigt. Gezeigt habe ich beiden, dass es auch Tabs gibt, aber benutzt werden Sie nicht. Die einfache Abfolge von Informationen reicht ihnen. Nicht so wie wir, mit unseren 25 offenen Tabs und 15 Communities, in denen wir gleichzeitig agieren. Wir sind in der Minderheit!

So, jetzt komme ich als Webdesigner an, und schreibe schön ohne target blank und meine Vorgesetzten fragen mich, warum denn die Seite des Kunden verschwindet, wenn man auf einen externen Link klickt. Ich sage, dass das valide sei, aber das Argument stimmt schon: Der Kunde mag es nicht, dass seine Seite verschwindet. Insbesondere wenn man zum Großteil oben beschrieben Surfertyp ansprechen will, der keine Tabs kennt und nur den Vorwärts/Rückwärts Button. Außer auf Geekseiten wird der Großteil der Zielgruppe auf Tabs verzichten.

Was tun?

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26. Januar 2009

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HTML, Webdesign

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Designlinks #2

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Designlinks - Das beste der Woche

Hier poste ich all das, was in meinem Feedreader geflaggt wird und für mich interessant war

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21. Januar 2009

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CSS, Design, HTML, Typografie, Webdesign

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Welche Wege gingen Webdesigner 2008 ?

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Wegweiser

Hier habe ich einen schönen Link für euch. Es handelt sich um eine detaillierte Umfrage, wie und mit was professionelle Webdesigner 2008 gearbeitet haben.

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Interessant zu sehen, wie sich Javascript-Frameworks durchgesetzt haben. Man sieht auch, dass die Webdesigner (inklusive mir) sich noch nicht trauen, zu fortschrittlichen Code im Produktiveinatz zu verwenden. Nettes Detail am Rande: Die meisten entwickeln unter Mac OS X mit Firefox, für Kunden die zu 40% Internet Explorer und zu 90% Windows haben ;-)

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20. Januar 2009

Kategorien

CSS, HTML, Web2.0, Webdesign

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Mediengestalter.cc

ist das Blog eines Mediengestalters und Netzbürgers, der über das schreibt, was ihm im Laufe seines Onlinelebens über den Weg läuft

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