
Gefunden in einem Forum, Credits gehen an den unbekannten Typografen


Ich bin jetzt schon auf die Silvesterplakate von den ungelernten Hobbyphotoshoppern gespannt. Da steht dann groß drauf: „Sylvester 2010“. Gleich doppelt falsch, Silvester wird immer mit „i“ geschrieben. Immer. Und Silvester 2010 ist erst im nächsten Jahr.
Falls euch in Internetforen oder sonstwo wieder so ein Experte begegnet, schickt ihm einfach diesen Link:
http://www.silvester-sylvester.de/
Dann weiß er wenigstens fürs nächste mal Bescheid.
(Foto via Wikipedia – CC-Lizenz)


Was will man bei einem gestochenen Bild für die Ewigkeit bestimmt nicht haben? Genau …

Weitere schöne Tattoos habe ich hier gefunden, da kommen dann solche grandiose Sprüche wie dieser hier:



Font Stacks, also ein „Stapel Fonts“, ist die Idee, anstatt der Standardwebschrift eine Reihe von Fonts aufzurufen, beginnend mit dem schönsten und an letzter Stelle steht der Webfont, in der Hoffnung, der Besucher hat möglichst schöne Fonts installiert.
Vorteile an dieser Sache sind, dass man neben allerlei schönen Schriften auch alle Systemschriften aller Systeme der Reihe nach abklappern kann.
Beginnen könnte man z.B. in dem man den teuren und edlen Font „Frutiger“ einbindet, dann folgt „Segoe“, die Neueintwicklung von Microsoft für Vista, welcher bekanntlich ein billiger Abklatsch von Frutiger ist, aber immer noch gut aussieht. Dann könnten Fonts nach eigenem Geschmack folgen, die den vorangenannten leider nur ähnlich sehen, aber immer noch besser sind als Systemfonts. Und zu guter Letzt folgen die Systemfonts, z.B. Arial und Helvetica. Und selbst hier kann man was verbessern, indem man erst schöne Versionen von Helvetica nimmt und später die Arial. Besitzer eines Macs oder einer Creative Suite haben meist schöne Helvetica Versionen dabei. Übrigens, Arial ist auch nur wieder eine schamlose Microsoftkopie von der Helvetica. Die machen sowas scheinbar öfter.
Wenn man möchte, kann man dann noch seltenere Systemfonts einbinden, wie das Linux Pendant für die Arial, die Liberation. Ganz zum Schluss folgt noch die font-family, für den unwarscheinlichen Fall, dass niemand die genannten Schriften installiert hat.
So könnte das ganze aussehen:
font-family: Frutiger, "Frutiger Linotype", "Segoe", "Helvetica Neue", "Liberation Sans", "Nimbus Sans L", Helvetica, Arial, sans serif;
Erst die guten Kaufschriften, dann die Vistaschrift, dann kommt eine der Systemschrift aber nicht mehr der Starterschrift ähnliche, dann Unixfonts und dann Systemschriften. Ist jetzt nur mal ein Beispiel auf die Schnelle, probiert ein wenig rum.
Nachteile
Diese Art der Einbindung von CSS Fonts birgt allerdings einige Nachteile:
Man kann keine verbindlichen Entwürfe an seine Kunden verschicken.
Die Schriften haben alle unterschiedliche x-Höhen, Laufweiten, etc. Also kanns da schnell einem mal das Design zerhauen, wenn man denn so gestalten sollte, dass die Schriften so essentiell sind. Befehle für z.B. die x-Höhe wie font-size-adjust sind für Produktivseiten nicht nutzbar.
In Browsern oder Systemen, die kein Anti-Aliasing für die Browserfonts bieten, wirken die Kaufschriften schnell verkrüppelt, da sie nicht die Eigenschaften einer Arial mitbringen, auf die Bildschirmlesbarkeit ausgelegt zu sein.
Fazit
Alles in allem zumindest mal was neues, um etwas frischen Wind in die langweilige Webfontriege zu bringen, aber immer die Nachteile im Hinterkopf haben


Auf der Seite sixrevisions.com gibts eine großartige Zusammenstellung von Übersichtstabellen für den (Web)Designer. Angefangen über Tastenkürzel von Photoshop und Illustrator, bis hin zu Webfarben, Typographie, HTML Sonderzeichen und noch vieles Mehr. Speziell für Front-End Web Developer ist eine weitere Liste empfehlenswert. Das dürfte einiges an Zeit sparen und man ärgert sich, dass die Wand im Büro zu klein für die ganzen Dinger ist
