Pixel

Vor ein oder zwei Jahren wäre ich absolut dafür gewesen, möglichst flexible oder „fluid“ Designs zu erstellen. Die Idee dahinter ist, dass man sämtliche Pixelwerte im CSS in relativen Größen (z.B. em) angibt, damit sehbehinderte Mitbürger mit der Textzoomfunktion, die sich auf alle em-Werte bezieht, die Webseite vergrößern können. Mitunter begehen manche Webdesigner einen ziemlichen Krampf, um alles bis hin zu Videos und Bildern in relativen Größen zu übertragen, wie man z.B. hier sieht (macht einfach mal das Browserfenster kleiner). Schön, wenn man dafür Zeit hat.

Aber vor besagten ein bis zwei Jahren waren die Browser noch älter und der IE6 ein ziemlicher Platzhirsch. Und dieser Browser ist der einzige, für den man solche Verrenkungen noch braucht. Alle modernen Browser haben standardmäßig einen Zoom aktiviert, der die ganze Seite größer rendert. Der klassische Textzoom ist nur noch eine Sonderfunktion.

Darüberhinaus erscheint es mir total widersinnig, bei einem Medium was vom ersten Photoshop Layout bis zur fertigen Seite auf Pixel ausgelegt ist, beim CSS Code relative Werte zu benutzen. Die Geräte, die sowas darstellen, die sollen aus den Pixeln das Beste machen. Und das tun sie auch, wie bereits gennante moderne Browser oder z.B. das iPhone, dass sich die Seiten in die richtige Größe rendert.

Jemand anderer Meinung? Schreibt mir gerne einen Kommentar

Andreas Poschen

ist ein 34jähriger E-Commerce Experte, agile Product Owner und UX-Fan aus Aachen. Er arbeitet in Köln in einer großen Agentur und schreibt hier über seine Profession, seine Gedanken, Netzfundstücke und zu seinen Lieblingsserien. (mehr zu Andreas). Folgt ihm auf:


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Ein Kommentar zu “Gegen den „em statt px“ Wahn