Lifestream

Die Aachener Straßenbahn war 1914 mit einer Gesamtlänge von 213 Kilometer die viertlängste Straßenbahnlinie Deutschlands. 1973 wurde das Netz nach einem (von manchen als einseitig betrachteten) Gutachten der RWTH zugunsten des Omnibusverkehrs stillgelegt. Diese Entscheidung wird aufgrund des starken Wachstums der Stadt heute von vielen bereut. Das Konzept Straßenbahn lebt seit kurzer Zeit im Projekt “Campusbahn” wieder neu auf ist Teil des spannenden Gesamtkonzepts “Elektromobilität“.

Alle bisherigen Aachen Facts findest du hier

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(Foto: Norbert Schnitzler, lizenziert unter  CC-BY-SA)

Heute sind zehntausende Menschen in Deutschland gegen ACTA auf die Straße gegangen, die größte Demo in München hatte 16.000 Teilnehmer. Auch in meiner Heimat Aachen sind 1500-2000 Menschen auf die Straße gegangen. Sie haben sich von den -12°C nicht abschrecken lassen und haben sich vor dem Theater versammelt, sind über die Alexianergraben, Richtung Markt und dann zur Abschlusskundgebung am SuperC gegangen, um gegen undurchsichtige Hinterzimmerpolitik von Lobbygruppen zu protestieren.

Über ACTA und die Demos muss ich nicht viel sagen, es gibt genug Menschen/Medien/Blogs, die über ACTA aufklären und die Demos findet ihr derzeit auf allen Newsportalen.

Was mich aber richtig ärgert, ist dass die Lokalmedien kein bisschen darüber berichten. Hier könnten sie ihre Stärken ausspielen und lokal ganz nah und aktuell berichten, vielleicht sogar Live-twittern. Tun sie aber nicht. Sie veröffentlichen eine kleine DPA-Meldung, nur um das Wort “Aachen” an manchen Stellen ergänzt (googelt  mal den ersten Satz im verlinkten Beitrag). Fußball und Karnevalsprinzen sind scheinbar wichtiger, als 2000 Menschen auf dem Marktplatz.

Blogs sind die wahren Lokalmedien

Also liegt es wieder an uns Bloggern und Twitterern, über Lokales zu berichten, wenn’s sonst keiner tut. Auf flickr habe ich ein paar Eindrücke gepostet. Würde mich freuen, wenn ihr die Links zu euren Fotos und Blogeinträgen in die Kommentare postet, ich werde den Beitrag dann um alle Links erweitern!

Eine sehr beeindruckende Darstellung aller Erdbeben 2011 in Japan. Das Erdbeben, das Fukushima zerstört hat, ist gewaltig und hat das komplette restliche Jahr Nachbeben zur Folge. Man sieht am Graphen, dass die Gegend wohl irgendwie dauerhaft instabil geworden ist, die Gerade, die die Anzahl der Beben angibt, hat nach dem großen Beben eine stärkere Steigung.

Zur Erklärung der kleinen “Einschlagspunkte”. Der Radius des Kreises ist die Magnitude, also z.B. 7,8. Die Linie innerhalb des Kreises zeigt die Tiefe, zeigt die Linie nach rechts, ist das Epizentrum nicht tief, zeigt sie nach unten, ist sie sehr tief. Von 0 bis 700km.

Zusätzlich gibt es als akustischen Hinweis für jedes Erdbeben einen kleinen “Beat”. Je stärker das Beben, desto lauter das Geräusch.

So richtig los geht’s ab 1:40.