
Verdammt nochmal, warum hängt der Firefox 3 am Mac alle 10 Sekunden für einige Momente? Der FF Prozess steigt dann kurzzeitig stark an, ohne jeden Grund. Hab schon alles durchsucht, wer einen rat weiß, bitte hier posten


Durch einen Kommentar in Olivers Beitrag auf aptgetupdate.de, in dem er über Möglichkeiten siniert, die mittlerweile epedemisch zunehmende Werbung in Feeds (google sei dank) zu blockieren, bin ich auf eine interessante Möglichkeit gestoßen, Werbeserver systemweit und programmübergreifend zu stoppen.
Bei student-im-urlaub.de (grüße aus Aachen nach Aachen) wird beschrieben, wie man auf unixoiden System die Hosts Datei anpassen kann. Mittels einer Eintragung in der /etc/hosts kann man bestimmte Netzadressen auf bestimmte IP Adressen leiten. Möchtest du das Google.de auf deinen lokal laufenden Server verweist? Schreibe
127.0.0.1 google.de
in die /etc/hosts. So und nach diesem Prinzip wird einfach jeder bekannte Adserver auf die lokale Adresse umgeleitet. Folge ist: Die vom Browser angeforderte Werbung wird nun auf dem Rechner gesucht und natürlich nicht gefunden: Sie erscheint nicht mehr in der Webseite. Oder eben auch nicht mehr im Feedreader.
127.0.0.1 ad.aftenposten.no
127.0.0.1 ad.aftonbladet.se
127.0.0.1 ad.allstar.cz
127.0.0.1 ad.altervista.org
127.0.0.1 ad.anuntis.com
(etc....)
Diese Liste kann man sich von diversen Seiten holen, die alle möglichen Adserver auflisten. Die verlinkte Quelle zeigt zusätzlich noch einen Weg, wie man sich mittels eines einfachen Shellscriptes bequem immer die neusten Links in seine Hosts Datei laden kann.
Sagte ich eben unixoide Systeme? Wie praktisch das OSX eben so eines ist. Der beschriebene Weg lässt sich auch ideal auf den Mac übertragen. Einfach mal ausprobieren. Bei Fragen schreibt mir nen Kommentar


So, nachdem der sogenannte Wettbewerb vorbei ist, kann ich einmal drüber berichten, denn ich wollte nicht dran teilnehmen.
Das ganze war eine Aktion vom Apple Magazin “Macnotes“. Es wurde als Preis ein ungelocktes iPhone unter denjenigen ausgelobt, die mit dem Begriff “Befreiphone” bei Google auf Platz 1 landen. Herausgekommen ist eine beispiellose Werbekampagne für das Magazin selbst.
Denn: Für den Preis eines iPhones, etwa 500-700 Euro, bekamen die Macher von Macnotes einen Berg voller wertvoller Backlinks und jede Menge Aufmerksamkeit. Das hätte für den Preis keine PR-Firma oder Backlink-Verkäufer besser machen können. Das Magazin selbst spricht von Domain- und Subdomainregistrierungen im dreistelligen Bereich. Berichtet wurde über die Aktion in Online- und Printmedien wie Bild, Welt usw.
Und auch die namhaftesten Blogger und Firmen sind wie die Lemminge dieser Werbeaktion hinterhergerannt und haben kostenlos die Werbetrommel für Macnotes gerührt. Ob das ganze nun aus Schnäppchenmentalität oder wirklichem Wettkampfgeist heraus passiert ist, sei dahingestellt. Fakt ist, dass die Wenigsten das ganze einmal kritisch betrachtet haben. Und Fakt ist auch, dass durch das einstreuen unsinniger Befreiphone Links die Qualität des normalen Contents bei manch respektabler Seite gelitten hat.
Kleines Detail am Rande: Der Begriff “Befreiphone” ist nun 190.000 mal in Google zu finden. Und nun ratet mal, wer die Domain befreiphone.de innehat und sich damit ein weiteres wertvolles Handelsobjekt erschaffen hat …


so umschreibt es der Blogger auf adminday.de. Das Appleuser das Auspacken ihrer heiligen Macs zelebrieren wie einen Gottesdienst, ist nichts neues, aber in diesem Ausmaße ist das schon selten. Die Anlieferung von sage und schreibe mehr als 100 brandneuen Macs wird in Wort und Bild festgehalten. Um bei religiösen Bildern zu bleiben, würde ich sagen, da wird sogar der größte Asket ein bisschen neidisch
.


Wie von den großen Gerüchteseiten erwartet ist auf der “Let’s Rock”-Show von Apple nicht viel passiert. Zwar wurde ein riesen Wirbel gemacht und die Journalisten sind um den Globus geflogen, aber das Ergebnis war eher ernüchternd. Evolution statt Revolution. Ein paar aufgefrischte iPods, ein paar neue Funktionen, dass war das Einzige was Apple Inc. (ehemals Apple Computer Inc.) den Journalisten auftischte.
Überwiegend zieht sich Enttäuschung durch die Berichterstattung vieler großer Seiten. Apple vernachlässige seine Computersparte und die Konkurrenz ziehe davon, heißt es.
Und während bei den neuen iPods einerseits die ersten obligatorischen Auspackzeremonien beginnen, werden die Geräte anderenorts schon zerlegt und die Berichterstattung wird abgelöst von den nächsten Gerüchten für die Mac-Computer-Fans: Der 14. Oktober soll es diesmal sein. Wir warten’s ab!


Neues rollt an. Unter dem Titel „Let’s Rock“ und mit Bannern der bekannten iPod-Tänzer Silhouetten, die schon im Veranstaltungort hängen, wird Apple der Welt Neues präsentieren.
Geniales Marketing
Dabei sieht man erneut wieder, was für ein einfaches aber geniales Marketing Apple dabei hat. Sie machen einfach … nichts! Die Fans und Analysten werden es schon richten. Dutzende Gerüchteseiten, hunderte Newsseiten und tausende Blogs verbreiten jeden noch so kleinen Fitzel an Information, so dass die Welt gebannt heute Abend 19 Uhr unserer Zeit auf Apple schaut. Marketing 2.0, wie es keine PR-Agentur der Welt schaffen würde.
Gerüchte
Aber was wird kommen? Die Banner und der Titel lassen darauf schließen, dass die schon etwas in die Jahre gekommenen iPods aufgefrischt werden. Es sind sogar schon einige Bilder eines vermeintlichen iPod Nanos aufgetaucht. Was darüber hinaus kommt? Der Mac Mini steht schon lange vor einer Überarbeitung. Auch die MacBook Pro haben seit Jahren ihr Design und könnten an das Air angepasst werden. Viele Gerüchte gibts auch über ein neues Alu-MacBook. Nachdem die Fans auf das Event im Juni gehofft hatten und enttäuscht wurden hat man nun wieder große Hoffnungen.
Meine Meinung
Ich persönlich halte neue iPods und ein neues iTunes für sicher, letzteres konnte man immerhin schonmal ein bisschen downloaden. Das ständige herausfeuern neuer Entwicklerversionen von Mac OS X in den letzten Tagen spricht auch für ein kleines Update. Ich könnte mir auch neue Books vorstellen. Zumindest warte ich schon länger darauf, meinen alten Desktoprechner in den Ruhestand zu schicken. aptgetupdate ist optimistisch, Ad ist pessimistisch, oder vermutlich einfach nur genervt von seinem Stammforum, wo die Meinung zwischen Optimismus, Pessimismus und trolliger Erwartungshaltung sekündlich wechselt
.
Wie dem auch sei, heute Abend werden wir es wissen, wenn die Newsseiten aufgrund des Andrangs wieder auf schmale Frontends umschalten. Wer dem entgehen möchte nutzt einfach das bewährte und schnelle IRC und klinkt sich bei Apfelquak ein, die zum Event einen Server geschaltet haben.
Let’s rock!
