das zeigt euch eindrucksvoll F!XMBR.de. Neben dem langsam langweilig werdenden dauernden Rezitieren eines Karikaturisten und dem ewigen FDP-, CDU-, Christina Köhler-, oder Piratengebashe finden sich in deren Artikeln auch glatt ab und zu mal ein paar halbwegs lesenwerte Beiträge, so zum Beispiel zum Thema Freiheit im Netz oder Grundrechte.
Dumm nur, wenn man hin und wieder anderer Meinung ist. Auf deren Kommentarfunktion sollte man dann nämlich nicht setzen. Einerseits den großen Grundrechtsvertreter und Freiheitskämpfer raushängen lassen, andererseits die Kommentare vorher kontrollieren, aussieben und nur die positiven erscheinen lassen. Die kritischen, in denen man vielleicht Inkonsistenzen in den pseudojournalistisch angehauchten Texten aufzeigt, lässt man untern Tisch fallen. Armseelig.

Wie ich hier schon schrieb, bin ich RSS-Fanatiker, mit einigen hundert abonnierter Feeds. Da muss man auch manchmal ausmisten und diesmal trifft es das Designtagebuch von Achim Schaffrina.
Er meint nämlich, seine RSS Einträge seit einigen Tagen nur noch gekürzt ausliefern zu müssen, so dass man auf die Seite gehen muss, um alles lesen zu können. Mich persönlich kotzt so ein Verhalten tierisch an. Wenn er unbedingt Kohle mit seinem Blog scheffeln will, dann soll er doch Werbung in seinen Feed einbauen und nicht sowas. Für einen Grimme Online Award Preisträger einfach unwürdig.
Ich hab mir vorgenommen gnadenlos jede Seite auszusortieren, deren Betreiber sich so verhält, und ich bin da übrigens nicht alleine.
Übrigens…
Wem solche Blogs stinken, der kann sie womöglich auch austricksen. Es gibt im Netz einige Tools, die vervollständigen gekürzte Feeds automatisch, z.B. http://fivefilters.org.

Juchu, Kai Diekmann, seines Zeichens seit 2001 oberste Heeresleitung der Bildzeitung, hat ein Blog. Nicht, dass es mich sonderlich interessieren würde, wenn der Chef eines überflüssigen Boulevardblattes nicht besonders ausgelastet scheint und viel Zeit zum bloggen hat, mich interessiert da eher, was für unfähige Grafiker er dort beschäftigt.
Bei einem „Interview mit sich selbst“ haben diese Photoshopgötter den Herrn auf die andere Seite des Schreibtischs gespiegelt, und dabei sein Spiegelbild im Tisch vergessen. Oder ist er etwa ein Blutsauger? Ich könnte ja jetzt noch weitermachen und ein wenig über den Header seines Blogs herziehen, diese grandiose Kombination aus rotem Grund, weißem Kreis und schwarzem Innenleben kommt mir so seltsam bekannt vor, aber das wäre zuviel des Guten, der Typ kriegt ohnehin schon mehr Aufmerksamkeit, als er verdient hat.
Wie dem auch sei, ich hab ihn jetzt bei Photoshopdisasters verpetzt
