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Auf designreviver.com gibt es eine schöne kurze Übersicht, über die bisherige Evolution im Webdesign, von den ersten Textwüsten bis hin zu Internet auf dem Handy.

Wenn man mal überlegt, im Grunde hat sich die Technik nur wenig verändert, nur die Geschwindigkeit der Leitungen und die kreativen Köpfe haben gehörig was geändert. Das HTTP Protokoll, das uns die Daten liefert, ist schon 13 Jahre alt, HTML4 schon 12 Jahre und auch der Ajax Request, mit dem viele jQuery Spielereien erst so richtig pepp bekommen, hat schon viele Jahre auf dem Buckel. Das was man heutzutage in Photoshop kann, hätte man theoretisch auch schon mit Version 6 oder kleiner gekonnt. Das alles hat sich von ein paar Textwüsten zu einem neuen Medium entwickelt, wovon Science-Fiction Autoren mal geträumt haben. Und in was für einem Zeitraum! Immer wieder faszinierend, wenn man dran zurückdenkt.

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tabs

Erstmal vorab: Wusstet ihr, dass es vollkommen egal ist, ob man target=”_blank” oder target=”_karlheinz” schreibt? Beides öffnet ein neues Fenster.

Bei xhtml als invalide bestraft und schon vor 10 Jahren als “Design mistake” gebranntmarkt (danke an Peter Kröner für den interessanten Artikel) sollte jeder gute Webdesigner darauf verzichten, den Surfer zu bevormunden und ihm aufzuzwingen, wann ein neues Fenster aufzugehen hat.

Sollte…. Naja…. das Hauptargument ist wie gesagt die Bevormundung und die Tatsache, dass heute jeder gute Browser Tabs beherrscht und auch jeder weiß wie das geht. Jeder? Bei weitem gefehlt. Der IE6 hat zum Zeitpunk des Artikels immer noch 20% Marktanteil und außer uns Internetgeeks gibts recht wenige Leute, die so virtuos mit den Tabs klimpern können.

Denke ich an meinen Vater im Rentenalter, der erst seit 2 Jahren einen PC besitzt, so werden Tabs niemals zu ihm durchdringen, weil er einfach nicht genug Zeit vor dem Rechner verbringt um unsere Profitricks mitzubekommen. Oder auch meine Freundin, die das Netz nur zur gelegentlichen Informationsbeschaffung oder zum Verweilen in ihrem Lieblingforum benötigt. Gezeigt habe ich beiden, dass es auch Tabs gibt, aber benutzt werden Sie nicht. Die einfache Abfolge von Informationen reicht ihnen. Nicht so wie wir, mit unseren 25 offenen Tabs und 15 Communities, in denen wir gleichzeitig agieren. Wir sind in der Minderheit!

So, jetzt komme ich als Webdesigner an, und schreibe schön ohne target blank und meine Vorgesetzten fragen mich, warum denn die Seite des Kunden verschwindet, wenn man auf einen externen Link klickt. Ich sage, dass das valide sei, aber das Argument stimmt schon: Der Kunde mag es nicht, dass seine Seite verschwindet. Insbesondere wenn man zum Großteil oben beschrieben Surfertyp ansprechen will, der keine Tabs kennt und nur den Vorwärts/Rückwärts Button. Außer auf Geekseiten wird der Großteil der Zielgruppe auf Tabs verzichten.

Was tun?

Tuning

Hier nun der Beginn meiner kleinen Zusammenfassung über das Tuning von Webseiten.

Am wichtigsten an Webseiten ist sauberer Code und intelligentes Design. Nur durch eine saubere Arbeit ist der Grundstein gelegt, für weniger Serverbelastung, schnellere Ladezeiten und schnelleren Aufbau. Ich spreche hier nicht über die Programmierung, PHP oder andere Programmiersprachen. Diese Anleitung ist für Leute die zumindest Codetechnisch ihr Glück in die Hände der Entwickler von Systemen wie WordPress legen und nur ihr Template perfektionieren wollen

Must-Have-Tools

Zu den Must-Have-Tools zählt zu allererst der Firefox Browser. Mit seinem Reichtum an Plugins ist er zu einem mächtigen Tool für Webentwickler geworden. Da wundert es nicht, dass die meisten Profis mit Firefox entwickeln, obwohl der Großteil der Kunden noch den Internet Explorer nutzt.

Zunächst bestücken wir unseren Browser mit den Plugins Web Developer Toolbar, Firebug und HTML Validator. Dann ein Browserneustart. Wir sehen nun oben die Toolbar die man sich in Ruhe mal ansehen sollte. Sie bietet viele nützliche Funktionen wie z.B. verbotenes inline-css oder Bilder abzuschalten.

Web Developer Toolbar

Im Browserfuß sehen wir nun einen kleinen gelben Käfer, dies ist der Firebug. Daneben die Anzeige vom HTML Validator, der anzeigt, ob die Seite HTML Fehler enthält.

firebug

Nun sollte man Schritt für Schritt die Fehler des Validators durchgehen und die Fehler bereinigen, wo es geht. Perfekte Webseiten gibt es kaum und ist bei dynamischen Seiten selten lange Zeit perfekt. Aber ein gewisses Maß kann man erreichen.
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Tuning

Nach langer Zeit hab ich noch mal an den Grundfesten meines Blogs gerüttelt und ordentlich aufgeräumt. Viel zu lange nichts getan. Ich werde meine Erfahrung für das Tunen von Webseiten in verschiedenen Bereichen in den nächsten Tagen in einer Reihe veröffentlichen. Bleibt dran, wenn es euch interessiert :)

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