
Makaber, aber wirkungsvoll. Das Label der Band PUTRESCENCE macht Werbung für ihr neues Album, indem sie auf der offiziellen Webseite der Band ihren Tod bekanntgibt.
Ein Blog über Aachen, Technik, Design und Netzfundstücke

Makaber, aber wirkungsvoll. Das Label der Band PUTRESCENCE macht Werbung für ihr neues Album, indem sie auf der offiziellen Webseite der Band ihren Tod bekanntgibt.
Über das neue Design von RWE mag und wird man sich ordentlich streiten (vorweg gehen), aber ist euch darüber hinaus die Fernsehwerbung aufgefallen? Diese komischen Pappfiguren, die einem vorsingen, wie lange der neue Schein-Öko-Mogeltarif von RWE seinen Preis halten kann? Richtig, das sind Trio (Trio? Drei Jahre Strom? Absicht?) aus den 80ern mit ihrer bekannt beschränkten Musik. Haben die Geldnot, dass sie sich vor den Karren dieses Unternehmens spannen lassen? Für mich persönlich jedenfalls, ist diese Werbung wie das neue CI ein Griff ins Klo
(Bild unter GNU Lizenz, Original hier)

Durch einen Kommentar in Olivers Beitrag auf aptgetupdate.de, in dem er über Möglichkeiten siniert, die mittlerweile epedemisch zunehmende Werbung in Feeds (google sei dank) zu blockieren, bin ich auf eine interessante Möglichkeit gestoßen, Werbeserver systemweit und programmübergreifend zu stoppen.
Bei student-im-urlaub.de (grüße aus Aachen nach Aachen) wird beschrieben, wie man auf unixoiden System die Hosts Datei anpassen kann. Mittels einer Eintragung in der /etc/hosts kann man bestimmte Netzadressen auf bestimmte IP Adressen leiten. Möchtest du das Google.de auf deinen lokal laufenden Server verweist? Schreibe
127.0.0.1 google.de
in die /etc/hosts. So und nach diesem Prinzip wird einfach jeder bekannte Adserver auf die lokale Adresse umgeleitet. Folge ist: Die vom Browser angeforderte Werbung wird nun auf dem Rechner gesucht und natürlich nicht gefunden: Sie erscheint nicht mehr in der Webseite. Oder eben auch nicht mehr im Feedreader.
127.0.0.1 ad.aftenposten.no
127.0.0.1 ad.aftonbladet.se
127.0.0.1 ad.allstar.cz
127.0.0.1 ad.altervista.org
127.0.0.1 ad.anuntis.com
(etc....)
Diese Liste kann man sich von diversen Seiten holen, die alle möglichen Adserver auflisten. Die verlinkte Quelle zeigt zusätzlich noch einen Weg, wie man sich mittels eines einfachen Shellscriptes bequem immer die neusten Links in seine Hosts Datei laden kann.
Sagte ich eben unixoide Systeme? Wie praktisch das OSX eben so eines ist. Der beschriebene Weg lässt sich auch ideal auf den Mac übertragen. Einfach mal ausprobieren. Bei Fragen schreibt mir nen Kommentar :)