Oh weiha. Ich wurde demletzt gezwungen „Germany’s next Topmodel“ zu schauen. Diese Frau ist mir ja ohnehin schon extrem unsympathisch, so wie sie sich in die Mitte drängt und sich in der Werbung für so ziemlich alles verkauft, was nicht bei drei auf den Bäumen ist. Kleine Auswahl gefällig? Katjes, McDonalds, Birkenstock, Douglas, SPAR, Henkel, Braun, Volkswagen und Guitar Hero. Hat sie’s wirklich so nötig?

Naja das wäre mir noch egal. Aber als ich gezwungenermaßen ihre Modelsendung schaute, kam mir fast die Galle hoch. Nein, nicht etwa weil sie sich mit ihren x Millionen Werbeumsatz nicht mal einen Deutschlehrer leisten kann („Das ist besser, als wie“ oder  „das ist der ihre Sache“), sondern weil ich bei den ganzen Pseudomodelgören von morgen jeden einzelnen Knochen zählen konnte. Aber das scheint der Welt ja bereits bekannt gewesen zu sein. Trotzdem schreit niemand auf, das gemeine Zuschauerschaf lässt sich bereitwillig berieseln und die Kinder kotzen zuhause fröhlich ins Klo, um bei der nächsten Staffel dabei zu sein.

Ich kann nicht viel machen, außer Pr07 als Zuschauer und Konsument zu boykottieren (mache ich ohnehin schon), und höchstens mich in meiner Form als Grafikdesigner kreativ inspirieren lassen. Das ist dabei rausgekommen, ein kleines bisschen Gesellschaftskritik:

Wenns euch gefällt, schickts weiter.

Kopfbild mit Heidi Klum ist © by The Heart Truth und steht unter Creative Commons Lizenz.
Das Kotzmodel Bild könnt ihr frei verwenden 😉

Andreas ist ein Spezialist für E-Commerce, UX und Digital Marketing. Folgt ihm gerne auf:

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4 Kommentare zu “Germany’s next Kotzmodel